Sodala der Whalewatchingtag Nr.2 brach an. Wir genehmigten uns ein von Magda lecker zubereitetes Frühstück und machten uns dann (abenteuerlicherweise mal ohne irgendeine Karte) auf in Richtung HermanusZentrum und Hafen. Ja...den kann man auf Anhieb finden...muss man allerdings nicht!...die Zeit rannte und wir verfuhren uns wie es nicht besser ging...um 12 sollte es losgehen und halb war Treffen und wir dreiviertel immer noch net da....gggrrrrrr....aber irgendwann findet jedes noch so blinde Huhn das besagte Korn und wir "unseren" Hafen. Um dann zu erfahren, dass die Tour aufgrund von stürmischem Wellengang auf dem Meer abgesagt wurde und man uns nur nicht rechtzeitig informieren konnte, weil die HandyNummer keine Vorwahl hatte und man bei meinem Namen nicht automatisch auf Deutschland kam. Ja....schön un nu???
Wir waren kurz Ziel-, aber nicht planlos. Von Magda super über "Ausflugsmöglichkeiten" informiert schossen wir erstmal zurück zum Guesthouse, nur um von Magda ein ebenso enttäuschtes "oh, no Whales" zu ernten, schnappten uns unser Kartenmaterial in all seiner erdenklichen Pracht und zogen los Richtung Crayton.
Ein wunderschön verlassen und verschlafen wirkendes kleines Örtchen, welches mit seinen gepflegten Häusern und wunderprächtigen Pflanzen eine so romantische Stimmung verbreitete, dass selbst Rosamunde von und zu Pilcher blass geworden wäre. Da ticken die Uhren nochmal ein bisschen anders...noch langsamer. :-)
Da das Wetter sich heute von einer besseren um nicht zu schreiben heiteren Seite zeigte wollten wir die gestrige Strecke am Meer nochmals zurücklegen. Das hieß dann mit Abkürzung "untarred Road" sprich Schotter...erst zögerte ich...schon wieder dieses Geholpere, immer mit dem Gedanken " schaffts der Kleine, bleiben uns die Räder treu?" Aber nachdem gleich zwei Wagen an mir vorbei und auf die Schotterpiste schossen schloß ich mich Abenteurerin an und schoß nur etwas gemäßigter mit 60km/h in Richtung Meer. Es war schön die "Strandstraße" vom Vortag im Sonnenschein zu erleben und justament tauchte auch ein Wal auf, wenngleich in relativ großer Entfernung, aber man konnte sehen, wie er mit der Fluke mehrfach aufs Wasser peitschte. Wunderbar!
den Wal beobachtend
Zurück zu Magda und packen war mal wieder angesagt. So eigentlich wollte ich da gar nicht wech. Zu angenhem war es ohne den großen Schleppsack durch die Kante zu reisen, aber gut, es half nix, und außerdem lag ja auch noch das Whalewatching vor uns.
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